Stahlwasserbau und Stahlwasserbauwerke

Im Stahlwasserbau plant, fertigt, montiert und wartet das Team Verkehrswasserbauwerke wie Schiffshebewerke, Schleusen, Schütze, Antriebe und andere Bauwerke im Schwerpunkt für den Hochwasserschutz.

Hochwasserschutz

Das Wehr Gnevsdorf nimmt für den Hochwasserschutz entlang der Havel eine entscheidende Rolle ein. Den Stahlwasserbau Spezialisten bei SCHORISCH wurden die kompletten Demontage- und Montagearbeiten sowie die Instandsetzung inklusive Korrosionsschutz übertragen. Dafür wurde einer der größten Mobilkräne (41 Tonnen am 56-Meter-Ausleger) Deutschlands eingesetzt. Je 41 Tonnen musste der Kranwagen an seinem Ausleger in die Höhe hieven, damit die beiden Grundschütze des Wehres Gnevsdorf in bis zu 56 Meter Entfernung zu seinem Standort ausgebaut und auf einen Schwertransporter verladen werden konnten.

Die vier Teile der Maschinenanlage samt Elektromotoren und die im Durchmesser jeweils metergroßen Zahnräder wurden ebenfalls in Karstädt generalüberholt.

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Wehrverschluss

Projekt Instandsetzung des Wehrverschlusses M der Staustufe Kitzingen

Die Staustufe Kitzingen ist eine zahlreichen Staustufen, welche zum Aufstauen des Mains zur Regelung des Wasserstandes flussaufwärts und flussabwärts eine wesentliche Rolle spielt.

Den erfahrenenen Stahlbauern von SCHORISCH aus dem brandenburgischen Karstädt wurde die Instandsetzung des Wehrverschlusses M übertragen.

Neben der Instandsetzung der Stahlbaukonstruktion zählten dabei der Korossionsschutz und die Instandsetzung und Wartung der Antriebe zu den wesentlichen Leistungen.

Projekt Instandsetzung des Wehrverschlusses M der Staustufe Kitzingen

Die Staustufe Kitzingen ist eine zahlreichen Staustufen, welche zum Aufstauen des Mains zur Regelung des Wasserstandes flussaufwärts und flussabwärts eine wesentliche Rolle spielt.

Den erfahrenenen Stahlbauern von SCHORISCH aus dem brandenburgischen Karstädt wurde die Instandsetzung des Wehrverschlusses M übertragen.

Neben der Instandsetzung der Stahlbaukonstruktion zählten dabei der Korossionsschutz und die Instandsetzung und Wartung der Antriebe zu den wesentlichen Leistungen.

Wehrverschluss

Projektbeschreibung Schiffshebewerk Scharnebeck

Das zur Bauzeit weltgrößte Doppelsenkrecht Schiffshebewerk Lüneburg Scharnebeck wurde 1974 erbaut und bietet ein sehenswertes technisches Schauspiel.

Das Schiffshebewerk bietet modernen Frachtschiffen die Möglichkeit eine Höhe von 38 Metern zu überwinden. Die Planung des Hebewerks zog sich über Jahrzehnte hinweg. Um eine Verbindung zwischen Elbe (Artlenburg) und Mittellandkanal (Wolfsburg) zu schaffen, bauten Ingenieure in acht Jahren Bauzeit den Elbe Seitenkanal.

Auf der gesamten Strecke des Elbeseitenkanals wird ein Höhenunterschied von 61 Metern überwunden.
Davon überbrückt die Schleuse Uelzen 23 Meter und die restlichen 38 Meter das Schiffshebewerk Scharnebeck.

SCHORISCH wurde 2018 mit folgenden Leistungen beauftragt:

  • Diverse Arbeiten an Stahlbau- und Stahlwasserbaugruppen,
  • Arbeiten des allgemeinen Maschinenbaus sowie
  • elektrotechnische Arbeiten.
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Hochwassersperrtore / Sperrwerke in Husum und Büsum

Der Tidehafen Husum wird durch ein Sperrwerk mit einer Durchfahrtsbreite von 21,50 m geschützt.

Wenn ein Sperrwerk z. B. für Reparaturen trockengelegt werden muss, dann wird davor oder dahinter ein Schott als Notverschluss errichtet. Dieses besteht aus sogenannten Rohrnadeln. Mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern können die Rohrnadeln den wachsenden Wasserständen trotzen.

Vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein wurde die SCHORISCH Magis beauftragt, den bisherigen Notverschluss für das Sperrwerk zu ersetzen. Er war bereits 40 Jahre alt.

Dazu wurden 72 Nadeln senkrecht in die dafür vorgesehene Führungsschiene versenkt. Zur zusätzlichen Abdichtung wurde eine Plane verwendet. Der Notverschluss bildet den Abschluss. Er wird auch als “Nadellehnenträger” bezeichnet. Der Nadellehnenträger hält die Rohrnadeln wie eine stählerne Klammer horizontal zusammen und verhindert so, dass das Wasser durchkommt.

  • Abmessungen Nadellehne: L= 24 m, B= 2,2 m, H= 1,6 m
  • Gesamtgewicht: 30 t

Hochwassersperrtore / Sperrwerke in Husum und Büsum

Der Tidehafen Husum wird durch ein Sperrwerk mit einer Durchfahrtsbreite von 21,50 m geschützt.

Wenn ein Sperrwerk z. B. für Reparaturen trockengelegt werden muss, dann wird davor oder dahinter ein Schott als Notverschluss errichtet. Dieses besteht aus sogenannten Rohrnadeln. Mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern können die Rohrnadeln den wachsenden Wasserständen trotzen.

Vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein wurde die SCHORISCH Magis beauftragt, den bisherigen Notverschluss für das Sperrwerk zu ersetzen. Er war bereits 40 Jahre alt.

Dazu wurden 72 Nadeln senkrecht in die dafür vorgesehene Führungsschiene versenkt. Zur zusätzlichen Abdichtung wurde eine Plane verwendet. Der Notverschluss bildet den Abschluss. Er wird auch als “Nadellehnenträger” bezeichnet. Der Nadellehnenträger hält die Rohrnadeln wie eine stählerne Klammer horizontal zusammen und verhindert so, dass das Wasser durchkommt.

  • Abmessungen Nadellehne: L= 24 m, B= 2,2 m, H= 1,6 m
  • Gesamtgewicht: 30 t
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Aland Überleitungsbauwerk 2015

Hochwasser aus der Elbe wird künftig umgeleitet Am Aland baut SCHORISCH spezielle Wehranlage

Für die neue Hochwasserschutzanlage bei Aulosen stellt SCHORISCH die Verschlüsse der Wehranlage samt Antriebstechnik, die Notverschlüsse und die Rechenanlage her. Außerdem liefert das Karstädter Unternehmen die komplette EMSR-Technik.

Die Wehranlage Bömenzien zum Schutz vor Elbe-Hochwasser in der Altmark hat SCHORISCH Magis bereits im Auftrag von Universal-Bau mit den Verschlüssen, dem Antrieb und dem Einbauteil für den Beton bestückt.

Es ist eine Laune der Natur, die die Gemeinden entlang des Alands immer dann zu spüren bekommen, wenn die Elbe Hochwasser führt. Dann fließen die Wassermassen größtenteils nämlich nicht mehr Richtung Nordsee, sondern in ihren Nebenfluss und überschwemmen dort das Hinterland der Altmark. Schutz wird ein Überleitungsbauwerk bieten, für das die Stahlbauer von SCHORISCH Magis die technische Ausrüstung liefern.

Die neue Hochwasserschutzanlage entsteht für 4,8 Millionen Euro bei Aulosen, einem Ortsteil der Gemeinde Aland im Landkreis Stendal. Am linken Alanddeich gelegen, wird das 25 Meter breite und 7,5 Meter hohe Wehr Teil eines Gesamtkonzepts sein. Es wird dafür Sorge tragen, dass ein Einzugsgebiet von fast 2000 Quadratkilometern künftig von den Fluten verschont wird. Die Hochwasserschutzanlage bei Aulosen wird Ende 2017 in Betrieb gehen. Bauherr ist der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW). Generalunternehmer die Universal-Bau in Perleberg.

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Fischaufstiegstreppe

Fischaufstiegstreppe

Meisterwerk aus 100 Tonnen Stahl

Bislang galt das Stauwehr in Bergedorf als unüberwindbares Hindernis für Fische. Doch mit dem Bau der Treppe können Forellen, Flundern, Aale und ihre Artgenossen am Serrahn wieder das tun, was ihnen jahrhundertelang verwehrt blieb: Die Bille stromaufwärts schwimmen. Und der historische Ortskern des Hamburger Stadtteils ist damit um ein attraktives Bauwerk reicher.

Der Transport der 100 Tonnen schweren Stahl-Konstruktion von Brandenburg in den südöstlichsten Zipfel der Freien Hansestadt stellte eine logistische Herausforderung dar. Die zehn Bauelemente wurden bei der SCHORISCH Magis GmbH in Karstädt, jeweils einzeln auf 40-Tonnern verladen und in den Bergedorfer Hafen transportiert, wo sie auf Pontons gehievt und samt Spezialkran zum Wehr geschoben wurden. Sie wurden direkt neben dem über 800 Jahre alten Stauwehr in der Bille abgesenkt und zu einer Fischaufstiegstreppe zusammengefügt.

An der Oberfläche sind von der 1,10 Meter hohen Stahlkonstruktion am Ende dann gerade noch 20 Zentimeter sichtbar. Querträger verleihen dem Bauwerk zusätzliche Stabilität, um dem Wasserdruck und im Winter auch dem Eisdruck standhalten zu können. Dass eine stählerne Fischaufstiegstreppe eher dem Charakter Alt-Bergdorfs mit seinen Fachwerkhäusern entsprechen würde als schnöder, grauer Beton, darin waren sich Planer und Denkmalschützer schnell einig, als man sich aus gestalterischen Gründen für die Konstruktion aus diesem Material entschied. Also beauftragte das Bezirksamt Bergedorf die Hermann Koth Ingenieurbau GmbH & Co. KG in Schieren mit der Konstruktion.

Fischaufstiegstreppe

Meisterwerk aus 100 Tonnen Stahl

Bislang galt das Stauwehr in Bergedorf als unüberwindbares Hindernis für Fische. Doch mit dem Bau der Treppe können Forellen, Flundern, Aale und ihre Artgenossen am Serrahn wieder das tun, was ihnen jahrhundertelang verwehrt blieb: Die Bille stromaufwärts schwimmen. Und der historische Ortskern des Hamburger Stadtteils ist damit um ein attraktives Bauwerk reicher.

Der Transport der 100 Tonnen schweren Stahl-Konstruktion von Brandenburg in den südöstlichsten Zipfel der Freien Hansestadt stellte eine logistische Herausforderung dar. Die zehn Bauelemente wurden bei der SCHORISCH Magis GmbH in Karstädt, jeweils einzeln auf 40-Tonnern verladen und in den Bergedorfer Hafen transportiert, wo sie auf Pontons gehievt und samt Spezialkran zum Wehr geschoben wurden. Sie wurden direkt neben dem über 800 Jahre alten Stauwehr in der Bille abgesenkt und zu einer Fischaufstiegstreppe zusammengefügt.

An der Oberfläche sind von der 1,10 Meter hohen Stahlkonstruktion am Ende dann gerade noch 20 Zentimeter sichtbar. Querträger verleihen dem Bauwerk zusätzliche Stabilität, um dem Wasserdruck und im Winter auch dem Eisdruck standhalten zu können. Dass eine stählerne Fischaufstiegstreppe eher dem Charakter Alt-Bergdorfs mit seinen Fachwerkhäusern entsprechen würde als schnöder, grauer Beton, darin waren sich Planer und Denkmalschützer schnell einig, als man sich aus gestalterischen Gründen für die Konstruktion aus diesem Material entschied. Also beauftragte das Bezirksamt Bergedorf die Hermann Koth Ingenieurbau GmbH & Co. KG in Schieren mit der Konstruktion.

Fischaufstiegstreppe

Pumpenspeicher

Höchste Präzision aus Stahl

Tonnenschwere Dammbalken für Pumpspeicherwerk Vianden / SCHORISCH Magis erledigt Großauftrag in zehn Wochen

Das Pumpspeicherwerk Vianden im Großherzogtum Luxemburg ist eines der leistungsstärksten in Europa. Zur Stromerzeugung schießt das gestaute Wasser aus der Our durch elf Turbinen. Mit höchster Präzision haben Stahlbauer bei SCHORISCH in Karstädt acht je sechs Tonnen schwere Dammbalken gefertigt. Sie werden eingesetzt, um bei Wartungsarbeiten dem enormen Wasserdruck standzuhalten.

Seit 50 Jahren ist das Pumpspeicherwerk Vianden unverzichtbarer Bestandteil einer zuverlässigen Elektrizitätsversorgung in Europa. Vor allem das Land Rheinland-Pfalz profitiert von der Speicherung der riesigen Wassermassen. Die oberen und unteren Staubecken haben ein Speichervolumen von insgesamt über 18 Millionen Kubikmeter bei einer Fallhöhe von bis zu 280 Meter. Pumpspeicherkraftwerken dieser Dimension kommt eine immer größere Bedeutung zu, um angesichts des Ausbaus regenerativer Energien auch künftig eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten.

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